Die chemische Substanz Meskalin


Quelle: Informationsreihe Drogen #3: "Meskalin, Peyote ..."
Internet; Übersetzung selbst


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Da der Peyotekakrus mindestens 40 verschiedene Alkaloide (Beta-Phenthylamin und einfache Isoquinolin-Alkaloide) enthält, muß aus Platz- und Wissensgründen hier ein wenig differenziert werden. Hier soll es vornehmlich um das Alkaloid Meskalin an sich gehen, also den Stoff, der als wohl einziger in dieser Pflanze vorkommender Stoff wirklich halluzinogen ist. Um die anderen Stoff wenigstens erwähnt zu haben seinen hier Auszüge aus einer Aufstellung, die Weston Le Barres aufstellte angeführt. Es können die Inhaltsstoffe des Peyote auf einer Skala wiedergegeben werden, die auf der einen Seite das Meskalin als morphinähnliches Extrem enthält, und auf der entgegengesetzten Seite Lophophorin. Hier einige Stoffe im Einzelnen: morphinähnlich -- Meskalin --> Peyotilin --> Antialin --> Anhalimin --> Anhalonidin --> Anhalonin --> Lophophorin -- strychninähnlich. Eine nähere Bestimmung kann etwa so erfolgen: Mekalin = halluzinogen, Nahalonin = reflexsteigernd, Pelotin = krampffördernd, Lophophorin = athemstimulierend. Weitere Alkaloide des Kaktus sind N-Methylmeskalin, N-Azetzyl-Meskalin und O-Methylanhalonidin.


Durch die Vielzahl der Alkaloide und ihre unterschiedliche, teils gegensätzliche Wirkung bedingt, ist eine Meskalinerfahrung von einem deutlichen Unterschied zu einer Peyoteerfahrung geprägt, auch wenn das Meskalin das wohl einzige psychoaktive Alkaloid im Peyote ist. Meskalin hat, im vergleich zum LSD, bei gleichem Gewicht nur ein dreitausendstel der Wirkungskraft, obwohl der Rausch gleichlang dauert und (so man denn die entsprechende Menge Meskalin zu sich nahm.
Die wesentlichen Daten des Meskalin mal auf einen Blick:

Hier nun noch die Strukturformel des Meskalin:

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|                  H                       H  H  H                  |

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|                H-C-O         /\\         C--C--N                  |

|                  |  \      /    \\     / |  |  |                  |

|                  H    \  /        \\ /   H  H  H                  |

|                        ||           |                             |

|                        ||           |                             |

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|                  H    /  \        //                              |

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|                H-C-O         \//                                  |

|                  |            |  H                                |

|                  H            |  |                                |

|                               O--C-H                              |

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|                                  H                                |

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|                             Meskalin                              |

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Kommen wir zum oft diskutierten Thema der Separation der jeweiligen Droge. Ich werde hier nun eine entsprechende Möglichkeit angeben, die jedoch keineswegs dazu aufrufen soll dies auch durchzuführen. Meskalin ist nach dem BtMG der Bundesrepublik Deutschland verboten.

Die vorliegende Methode der Meskalinextraktion geht von getrocknetem oder frischem Peyotematerial aus.
Der Grundlegende Prozess sieht folgendermaßen aus: Das Pflanzenmaterial wird in sehr kleine Stückchen geschreddert und gekocht um die Alkaloide zu extrahieren. Dieses Extrakt wird sodann durch Zugabe von Natronlauge (NaOH = Natriumhydroxid) basisch gemacht. Als nächstes wird ein Benzen (man sollte Methylenchlorid versuchen) hinzugefügt um die Alkaloide weiter zu isolieren. Den wässrigen und den Benzenteil läßt man ruhen und somit voneinander sich trennen. Ist dies einigermaßen geschehen, so wird das ganze leicht geschüttelt. Danach wird verdünnte Schwefelsäure (Salzsäure tuts auch) in kleinen Teilen zum sich absetzenden Benzenteil hinzugefügt und das ganze wieder geschüttelt. Diese Mixtur wird erst mal stehen gelassen. Nach einiger Zeit wird dieser Prozess einige Mae wiederholt, wobei jedes Mal eine etwas stärker verdünnte Säure (die Säure ist etwas mehr verdünnt) genutzt wird. Ein weißer Rückstand wird sich bilden, der einfach getrocknet werden kann. Dieser Rückstand ist dann Meskalinhydrochlorid (oder Meskalinsulfat je nachdem welche Säure verwendet wurde). Weitere Prozeduren können dann eine Reinigung des Ergebnisses zum Gegenstand haben.


Zum Verteiler für diese Droge Meskalin und THC sind Besonderheiten, sie ragen aus der Masse der Psychopharmaka durch ihre Struktur heraus, die eben keine Ähnlichkeit mit dem Serotonien, einem zwischensynaptischen Botenstoff im Zentralnervensystem, haben Zur nächsten Infoseite über diese Droge

ENDE



harko