Amanita muscaria

Botanik der Amanitapilze


Quelle: Ronald Rippchen: "Zauberpilze"
Erwin Bauereiß: "Heimische Pflanzen der Götter"


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Die Pilze der Amanitagruppe gehören, wie fast alle eßbaren Pilze auch, zu den Ständerpilzen. Anders als die psylocybinhaltigen Pilze jedoch werden sie in jedem Pilzbuch als giftig erwähnt - es ist ja auch schwer sie zu übersehen, mal abgesehen davon sind sie ja auch eingeschränkt giftig.

Stellen wir jedoch die Pilze im einzelnen mal vor:

Amanita muscaria - Zeichnung

Amanita muscaria - Der Rote Fliegenpilz
Amanita pantherina, der Pantherpilz

Amanita pantherina - Der Pantherpilz

Sollte jemand auf die Idee kommen wollen, diese Pilze zu züchten, so sei darauf hingewiesen, daß die wirksamen Bestandteile dem BtMG unterliegen, und somit schon die Ernte als Zubereitung gesehen werden kann. Allerdings dürfte eine Zucht nicht nötig sein, denn wenn man als Naturfreund in den Wald geht um ein wenig frische Luft zu schnappen, so wird man fast zwangsläufig auf die entsprechenden Pilze stoßen.
Da Ibotensäure unter Lufteinfluß (idealerweise in einer heißen Umgebung oder bei einer längeren Lagerung) zu Muscimol decarboxyliert, kann damit die Potenz eines Fliegenpilzes erheblich verstärkt werden. Muscimol ist überdies auch noch besser verträglich als Ibotensäure, was Nebeneffekte wie Übelkeit und Erbrechen abmildert.


Amanita phalloides; der Grüne Knollenblätterpilz

Hier nun noch zwei Pilze, die zwar zur Grppe derAmanitapilze gehören, jedoch tödlich giftig sind. Links sieht man Amanita phalloides, den Grünen Knollenblätterpilz und rechts Amanita verna, den weißen Knollenblätterpilz. Der grüne ist von Juli bis September in Eichen oder Buchenwäldern, seltener in Nadelwäldern, nicht jedoch in Nordeuropa und oberhalb von 800 m überm Meeresspiegel zu finden. Der weiße findet sich in Laubwäldern Südeuropas, nicht jedoch in Nadelwäldern. Seine Verbreitungsgrenze ist die Weinbaugrenze, die er nordwärts nicht überschreiten kann.

Amanita verna; der Weiße Knollenblätterpilz

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ENDE



harko