Die verschiedenen Wirkungstypen:
Amanita muscaria ("Fliegenpilz"; Knollenblättergewächse)
| Vorkommen: | ubiquitär, immer in Symbiose mit Birke oder Kiefer |
| Historische Bedeutung: |
bis ins Altertum weit zurückreichend: rituelle Verwendung bei Germanen, Schamanen, auch heute noch als "recreational drug" aufgrund der psychoaktive Wirkung |
| Anwendung: | Die roten Huthäute werden abgezogen, getrocknet, geraucht. |
| Symptome: (parasympatolytisch) |
oral: abhängig von der
Erwartungshaltung Illusionen, Halluzinationen, Delirien, wellenartiger
Wechsel von Schlafen und Wachen Empfindungen oft unagenehm "toxische
Ekstase" inhalativ: geringere Effekte, subtiler, verfeinerte Wahrnehmungen |
| Inhaltsstoffe: (Isoxazole) |
Ibutensäure, Muscimol (Artefakt aus
der Aufarbeitung), Muscarin: unbedeutend! |
Muscimol geht in den Harn über; orale Aufnahme dieses Harns führt zu "second-hand-kicks".
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